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29.03.2020 - 14:23
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Waldbewirtschaftung
  • 109.jpg
  • 01.05.1930
  • Winnefeld
  • Vom alten Winnefeld
    Die Ruinen der alten Kirche zu Winnefeld sind wohl die letztzen sichtbaren Zeugen der einstigen Siedlung zu Winnefeld.
    Die Mauerreste erheben sich heute wohl kaum noch 1/2 - 1 Meter über der Oberfläche.
    In den Jahren 1845 - 48 haben noch die Fensterbogen gestanden, zum Straßenbau der nahe an der Ruine vorbei führenden Provinzialstraße ist leider ein großer Teil abgebrochen.
    Die Kirche selbst, die auf einer kleinen Anhöhe gelegen hat, ist wohl zwanzig Meter lang und 6 Meter breit gewesen, in der Mitte ist eine Ausbuchtung etwa 4 Meter lang, sodaß hier die Breite 7 1/2 Meter beträgt.
    Die Mauerreste sind gut 1 Meter dick. Zu beiden Seiten der Kirche nach Osten und Westen zu, längs des heutigen Reiherbaches muß das frühere Dorf gelegen haben.
    Östlich der Kirche in einer Länge von 200 Meter wurden im Jahre 1868 - 69 alte Baustätten nach Steinen abgesucht, die zu Straßenbauten in der Forst verwandt wurden.
    Von 14 Baustätten wurden Steine entnommen. Die Fundamente lagen zu ebener Erde.
    Auf dem Fundament wurden angekohlte Balken gefunden.
    Etwa 80 Meter südlich der Kirche befindet sich der sogenannte Kirchbrunnen, der ursprünglich zugeschüttet war.
    Der erste Bewohner des Wegehauses zu Winnefeld reinigte den Brunnen um in wasserarmen Jahren Wasser daraus zu holen.
    2 weitere Brunnenlöcher befinden sich westlich der Kirche in Abständen von etwa 100 Meter an der rechten Seite des Baches.
    Sodaß die Länge des Dorfes 400 Meter betragen haben kann.
    Die Brunnenlöcher sind wohl früher von den Hirten zugeschüttet, mann kann noch deutlich
    die runden Außengrenzen sehen.
    Etwa 4 - 500 m.
  • Horst Weinreis / Dietmar Wieneke