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20.09.2020 - 23:14
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Waldbewirtschaftung
  • 110.jpg
  • 01.05.1930
  • Winnefeld
  • Thalabwärts kommt man zum Mühlenbrunnen.
    Wie die alten Hirten erzählten, soll hier früher noch die Anlage eines Mühlenwehrs zu sehen gewesen sein.
    In den heutigen Forsten nördlich des alten Ortes sind die Spuren früherer Ackerwölbungen zu sehen.
    Ganz deutlich noch bei der Oberförsterei Winnefeld.
    Einige Forstortsbezeichnungen, wohl noch vom alten Orte Kirchberg-Äckern, Ruinenplätze (beide am Kirchberg), Papenberg, Wiesebusch und auch Wennebühl.
    Letzterer wohl vom Viehumwenden,
    denn hier war früher auch die Weidegrenze der Bodenfelder Hirten.
    Rechts des Reiherbaches über dem Kirchberg hinweg bis zur Hammeldrift (einer schnurgeraden Reihe Eichen), war Weidegerechtsame der Lauenförder Hirten.
    Links des Reiherbaches, Papenberg über Dietrichshöhlen,
    hinauf zur Hamstermühlen Grund, war Bodenfelder Hirten Reich bis vor den Wennebühl, wo ebenfalls eine Reihe Eichen stand, mit der Tränke vom Höxterbrunnen.
    Der ganze Kirchberg war früher alles Lauenförder Wiesen, einige Lauenförder haben noch heute Wiesen bei der Oberförsterei Winnefeld.
    Der Umstand, daß die ganze Umgebung vor der großen Forstablösung Lauenförder und Bodenfelder Gerechtsame waren, läßt wohl die Vermutung zu, daß die vertriebenen Einwohner sich in den beiden Orten mit angesiedelt haben.
    Sonst hätten sich die Gerechtsamen auch wohl in den Händen der näher gelegenen Orte Schönhagen und Derental befunden.

    Kunze (Wegewärter).
  • Horst Weinreis / Dietmar Wieneke